Stimmen

"Eine Parabel über die Last des Erwachsenwerdens erzählt Anatol Schuster (...). Meisterhaft taucht er die zarte Verliebtheit Manjas in große romantische Bilder. Ebenso meisterhaft schält sich erst langsam das tiefere Drama des Films heraus, scheinbar unendliche Trauer und Todessehnsucht (...)"

- Susanne Schütz, Rheinpfalz

 

 

Luft überzeugt mit beeindruckenden Bildern und einem außergewöhnlichen Sounddesign. Ein nicht nur akustisch sondern auch visuell einzigartiges Kinoerlebnis, das sich als wunderbare Mischung aus Coming-of-Age- und Liebesdrama entpuppt. Dabei stellt sich heraus, dass Liebe sich nicht aussuchen lässt.

- HEIMSPIEL Filmfest Regensburg

 

 

"Echtes Kino voller Luft und Sonne, zwei junge Frauen und ihre Geschichte, die ganz und gar in Bildern erzählt wird, in erlesenem Farbdesign mit Musik. Es geht um die Suche nach der wahren Liebe. Man kann diesen Film einfach nur spüren und genießen. Man kann mit ihm mitschwingen und sich mit jeder Pore von ihm durchdringen lassen. Er ist ein großes Wunder, das man bestaunen muss. So entschieden schiebt er alles beiseite, was man sonst von einem Film erwartet.
Ein Film wie ein Gedicht, das komplexe Zustände unseres Lebens auf die Leinwand bringt, mit allen Geschichten, Farben, Klängen und Strukturen.
Kino, das mit ganz wenig unglaublich viel bewegt."

- Rüdiger Suchsland, SWR2

 

 

Erste Liebe: Zwischen der verträumten Manja und dem blonden Wirbelwind Louk scheint die Luft zu flimmern. Wie aber zeigt man Luft?
Diffuses Waldlicht, Unschärfen, warmes Gold in der Wohnung, Wind weht durch die Kleider, durch Louks goldenes Haar auf dem Moped, manchmal fließen ihre Gesichter und Haare ineinander als wären sie ein einziges Wesen, Regen und Nebel hüllen sie ein, Licht und Schatten, die Helligkeit des südlichen Frankreich, das
Feuer ihrer ersten Liebesnacht... In Einklang mit einem komplexen Ton- und Musikkonzept schafft Julian Krubasiks Kamera
eine außergewöhnliche Atmosphäre des magischen Realismus, die den Film durchweht.

- Jurybegründung zur Nominierung für den Michael Ballhaus Preis, First Steps 2017

 

 

"(...) Schuster will vom Mut zum Weiterleben erzählen und betont genau darum die Schönheit des Moments und der Umgebung, ob es um schroffe Felsen geht oder um Seifenblasen in futuristischer Architektur. 'Luft' spielt in einer Welt, die ratio- nal kaum begreifbar ist, in der Ahnun- gen und Emotionen übermächtig zu werden drohen (...). Ein Film, der auch für den Blick über Grenzen wirbt und einen Zauber aufscheinen lässt, der überall wohnen kann. Wenn man nur genau hinschaut."

- Susanne Schütz, Rheinpfalz

 

"(...) Werke wie 'Gleißendes Glück', 'Rückkehr nach Montauk' oder die poetische Reverie 'Luft' von Anatol Schuster über die entstehende Liebe zweier pubertierender Mädchen kreisen um
die Einsamkeit, Abgründe und Hoffnungen der menschlichen Existenz."

- Björn Hayer, Die Tagespost